Was kostet eine Website? Das bestimmen vor allem vier Dinge: wie viele Seiten sie braucht, ob Texte und Fotos schon da sind, welche Funktionen dazukommen und ob eine bestehende Seite übernommen wird. Dazu kommen laufende Kosten für Domain, Hosting und Pflege.
Warum es keinen Einheitspreis gibt
Eine Website ist kein Produkt von der Stange, sondern ein Auftrag mit sehr unterschiedlichem Umfang. Eine Seite mit Adresse, Telefon und drei Leistungen ist etwas anderes als ein Auftritt mit zwanzig Unterseiten, Terminbuchung und Anbindung an deine Auftragssoftware. Preisspannen, die beides zusammenwerfen, helfen dir deshalb wenig. Hilfreicher ist zu wissen, welche Posten den Preis machen und welche du selbst beeinflusst.
Was kostet eine Website bei einer Agentur? Die fünf Kostenblöcke
Fast jedes Angebot für eine Firmenwebsite setzt sich aus denselben fünf Blöcken zusammen. Ob du eine Agentur, ein kleines Team oder eine einzelne Person beauftragst: Wie groß jeder Block ausfällt, entscheidet über den Preis.
Konzept und Struktur. Welche Seiten braucht es, welche Aufgabe hat jede, welcher Weg führt zur Anfrage? Dieser Block ist im Vergleich klein. Er erspart dir aber spätere Umbauten, weil Seiten und Navigation feststehen, bevor jemand gestaltet oder programmiert.
Inhalte. Texte und Fotos sind der Block, den viele unterschätzen. Liegen sie fertig vor, sinkt der Aufwand. Müssen sie erst entstehen, etwa Texte aus Gesprächen mit dir oder Fotos aus dem Betrieb, steigt er. Fülltext, der später ersetzt werden muss, kommt dich doppelt teuer: Du zahlst die Inhalte zweimal.
Gestaltung. Ein fertiges Theme, also eine Designvorlage, ist schneller angepasst als ein eigenes Design. Ein eigenes Design passt dafür genau zu deinem Betrieb und deinen Inhalten. Der Aufwand steigt stärker mit der Zahl unterschiedlicher Seitentypen als mit der Zahl der Seiten.
Entwicklung und Funktionen. Hier schlagen Funktionen zu Buche: Terminbuchung, mehrere Sprachen, ein Bereich für Bewerbungen, die Anbindung an Warenwirtschaft, Kalender oder Buchhaltung. Jede Funktion ist ein eigener Posten, beim Bau und in der Pflege danach.
Start. Vor dem Start stehen die Prüfung von Ladezeit, Darstellung und Technik sowie die Einrichtung von Domain und Hosting. Gibt es schon eine Seite, kommen Weiterleitungen von alten auf neue Adressen dazu. Frag nach, ob dieser Block im Angebot steht. Sonst kommt er später als Nachtrag.
Einmalig und laufend: Was kostet eine Website im Monat?
Neben dem einmaligen Preis für den Bau entstehen laufende Kosten. Jeder Posten ist für sich klein, zusammen summieren sie sich über die Jahre. Diese Posten fallen bei fast jeder Website an:
- Domain: deine Adresse im Netz, jährlich verlängert und meist der kleinste Posten.
- Hosting: der Server, auf dem die Website liegt. Einfaches Hosting teilt sich einen Server mit vielen Seiten, betreutes Hosting enthält Einrichtung und Überwachung.
- SSL-Zertifikat: sorgt für die verschlüsselte Verbindung, erkennbar am Schloss im Browser. Standardzertifikate gibt es kostenlos, einrichten und verlängern muss sie trotzdem jemand.
- E-Mail-Postfächer: beim Hoster oder bei einem eigenen Anbieter, oft je Postfach berechnet.
- Lizenzen: kostenpflichtige Themes, Erweiterungen, Schriften oder Bilder, häufig mit jährlicher Gebühr.
- Pflege und Betreuung: Updates, Sicherungen, Überwachung und kleine Änderungen.
Über die Jahre zählt vor allem die Pflege. Bei WordPress fallen regelmäßig Updates für System, Theme und Erweiterungen an. Bleiben sie liegen, wird die Seite angreifbar, und das Nachholen kostet oft mehr als die laufende Pflege. Was Wartung umfasst und wovon ihr Aufwand abhängt, steht auf der Seite Website-Wartung.
Festpreis, Aufwand oder Miete: drei Abrechnungsmodelle
Festpreis. Du weißt vorher, was die Website kostet. Das funktioniert, wenn der Umfang klar beschrieben ist: welche Seiten, welche Funktionen, wer die Inhalte liefert und wie viele Korrekturschleifen enthalten sind. Was nicht im Angebot steht, kostet extra. Ein Festpreis ist deshalb nur so gut wie die Beschreibung dahinter.
Nach Aufwand. Abgerechnet wird die tatsächliche Arbeitszeit. Das passt, wenn sich der Umfang erst unterwegs klärt, etwa bei der Übernahme einer alten Website mit unklarem Zustand. Wichtig sind dann eine Schätzung vorab und Abrechnungen, aus denen du siehst, wofür die Stunden angefallen sind.
Miete oder Abo. Du zahlst monatlich, Bau und Betreuung stecken im Preis. Der Einstieg ist niedrig, über eine lange Laufzeit kann es teurer werden als ein Kauf. Frag nach der Mindestlaufzeit, nach dem, was bei einer Kündigung passiert, und danach, wem Domain, Texte und Bilder dann gehören.
Bei uns steht der Umfang vorher in einem Plan mit Seiten, Inhalten, Funktionen und Technik. Du prüfst ihn, bevor wir bauen.
Baukasten, WordPress oder individuell: Was das für die Kosten heißt
Baukasten. Ein Website-Baukasten kostet am Anfang wenig. Du zahlst eine monatliche Gebühr und baust selbst. Die eigentlichen Kosten stecken in deiner Zeit. Grenzen zeigen sich bei Struktur, Ladezeit und Erweiterungen. Spätestens beim Umzug merkst du sie, denn die Seite lässt sich meist nicht mitnehmen. KI-Werkzeuge liefern heute schnell eine erste Fassung. Das spart Zeit am Anfang, nicht bei Inhalten, Prüfung und Betrieb.
WordPress. Das verbreitete System bringt viele fertige Themes und Erweiterungen mit. Der Bau kann dadurch günstiger ausfallen. Dafür wollen System, Theme und Erweiterungen laufend aktualisiert werden, und jede Erweiterung ist eine Stelle, an der etwas brechen kann. Bei WordPress entscheidet deshalb die Pflege über die Gesamtkosten, nicht der Bau.
Individuell entwickelt. Die Website entsteht als eigene Anwendung, bei uns dann als Next.js-Anwendung. Planung und Bau sind aufwendiger als mit einem fertigen Theme. Dafür gibt es keinen Bestand an Erweiterungen, die sich gegenseitig stören, und die Seite bekommt nur die Funktionen, die dein Betrieb braucht. Welche Inhalte du selbst pflegst, legen wir vor dem Bau im Plan fest. Änderungen am Aufbau brauchen jemanden, der den Code kennt, deshalb gehört die Betreuung hier von Anfang an dazu.
Für eine Visitenkarte reicht ein Baukasten. Für eine Firmenwebsite, die Leistungen erklärt und gefunden werden soll, lohnen sich eher WordPress oder ein individueller Bau. Welcher Weg bei dir passt, hängt an deinen Inhalten und daran, wer die Seite später pflegt. Wir bauen neue Websites je nach Vorhaben mit WordPress oder als Next.js-Anwendung und sagen dir vorher, warum.
So vergleichst du Angebote für eine Website
Zwei Angebote mit unterschiedlichem Preis beschreiben oft unterschiedliche Leistungen. Mit diesen sechs Fragen machst du sie vergleichbar:
- Welche Seiten und Funktionen sind enthalten, und wie viele Korrekturschleifen?
- Wer schreibt die Texte, und wer liefert die Fotos?
- Sind die Prüfung vor dem Start, die Einrichtung von Domain und Hosting und die Weiterleitungen alter Adressen enthalten?
- Was kostet der Betrieb danach: Hosting, Updates, Sicherungen, kleine Änderungen?
- Wem gehören Domain, Zugänge, Texte und Bilder, wenn ihr die Zusammenarbeit beendet?
- Gibt es eine Mindestlaufzeit, und was passiert bei einer Kündigung?
Ein günstiges Angebot ohne Betreuung kann über die Jahre teurer werden als ein höheres mit Betreuung. Rechne deshalb immer den Bau und mehrere Jahre Betrieb zusammen. Und lass dir zeigen, was du am Ende in der Hand hast: Zugänge, Domain und Inhalte.
Was braucht ein kleiner Betrieb wirklich?
Nicht jeder Betrieb braucht eine große Website. Kommen deine Aufträge vor allem über Empfehlungen und ist der Kalender voll, reicht wenig: ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und ein paar Seiten mit Leistungen, Fotos und Kontaktwegen. Das sagen wir dir auch, wenn du bei uns anfragst. Geld in Seiten zu stecken, die niemand braucht, hilft keinem.
Mehr lohnt sich, wenn du über die Suche neue Aufträge gewinnen willst, mehrere Leistungen erklärst oder Fachkräfte suchst. Dann rechnet sich eine eigene Seite je Leistung, mit echten Fotos und klaren Wegen zur Anfrage. Wie wir dabei vorgehen, steht unter Website erstellen lassen.
Ist eine Website steuerlich absetzbar?
Eine Website, die du für deinen Betrieb nutzt, ist in der Regel eine betriebliche Ausgabe. Laufende Kosten wie Domain, Hosting und Wartung werden meist in dem Jahr verbucht, in dem sie anfallen. Bei den Kosten für den Bau ist die Frage, ob sie im selben Jahr oder verteilt über mehrere Jahre angesetzt werden. Das hängt unter anderem davon ab, wie die Website entsteht und genutzt wird. Das klärt dein Steuerbüro. Hilfreich ist eine Rechnung, die Bau und laufende Betreuung getrennt ausweist.
So kommst du bei SaarSolutions zu einem Angebot
Ein Angebot bekommst du nach einem Erstgespräch. Seiten, Inhalte, Funktionen und Technik stehen in einem Plan, den du prüfst, bevor wir bauen. So weißt du vorher, wofür du zahlst.
Frag dein Vorhaben direkt an. Wir sitzen in Saarbrücken und arbeiten vor allem für Betriebe im Saarland. Schreib uns per E-Mail an kontakt@saarsolutions.de oder per WhatsApp, was dein Betrieb macht und was die Website leisten soll. Telefonisch erreichst du uns unter 0152 29495620. Wie der Bau abläuft, steht unter Website erstellen lassen. Mehr zu uns vor Ort findest du unter Webdesign in Saarbrücken.
Fragen
Häufige Fragen
Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?
Das hängt an Erfahrung, Spezialisierung und daran, ob du eine Person oder ein Team beauftragst. Wichtiger als der Stundensatz ist die Zahl der Stunden: Lass dir vorab schätzen, wie viele Stunden dein Vorhaben braucht und wofür.
Gibt es Websites zum Festpreis?
Ja, viele Anbieter arbeiten mit Festpreisen. Ein Festpreis funktioniert, wenn Seiten, Funktionen, Inhalte und Korrekturschleifen vorher klar beschrieben sind. Prüf genau, was enthalten ist und was Änderungen nach der Freigabe kosten.
Was kostet eine Webseite pro Jahr?
Für den Betrieb zahlst du jährlich oder monatlich für Domain, Hosting, Postfächer und Lizenzen, dazu kommt die Pflege. Wie hoch das ausfällt, hängt vor allem am System und daran, wer Updates und Sicherungen übernimmt. Rechne beim Vergleich immer den Bau und mehrere Jahre Betrieb zusammen.
Was kostet ein Website-Relaunch?
Das hängt am Bestand. Überarbeiten ist oft günstiger als ein Neubau, wenn das System noch trägt. Dazu kommen Posten, die es bei einer ganz neuen Seite nicht gibt: die Bestandsaufnahme und die Weiterleitungen alter Adressen. Wie wir dabei vorgehen, steht unter Website-Relaunch.
Kann ich eine Website auch kostenlos erstellen?
Einige Baukästen haben kostenlose Tarife, meist mit fremder Adresse, Werbung und wenig Funktionen. Für einen Betrieb taugt das kaum: Eine eigene Domain und Hosting kosten immer etwas, wenn auch wenig. Der größte Posten ist dann deine Zeit für Aufbau und Pflege.
Wie bekomme ich eine günstige Website, ohne später doppelt zu zahlen?
Spar am Umfang, nicht an der Grundlage. Starte mit wenigen Seiten für deine wichtigsten Leistungen und bau später aus. Achte darauf, dass Domain und Zugänge dir gehören, die Technik gepflegt wird und echte Texte statt Fülltext auf den Seiten stehen. Doppelt zahlt, wer eine Seite bauen lässt, die sich weder erweitern noch umziehen lässt.
Was ist der Unterschied zwischen einer Homepage und einer Website?
Genau genommen ist die Homepage nur die Startseite einer Website. Im Alltag werden beide Wörter für den ganzen Auftritt benutzt. Für die Kosten macht das keinen Unterschied: Ob du eine Homepage oder eine Website erstellen lassen willst, gemeint ist derselbe Auftrag.



