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Von WordPress wechseln: Was mitkommt und was du nicht mehr pflegen musst.
Wir prüfen, ob sich der Wechsel für dich lohnt. Wenn ja, ziehen wir Inhalte und Adressen auf Next.js um und betreuen danach die neue Seite.
Ein WordPress-Wechsel ist der Umzug einer bestehenden WordPress-Website auf eine neue technische Grundlage, bei uns Next.js. Next.js ist ein Framework, mit dem Seiten schon auf dem Server aufgebaut werden. Inhalte, Adressen und Weiterleitungen ziehen mit. Vorher nehmen wir auf, was da ist und über Google gefunden wird.
Wann sich der Wechsel lohnt und wann nicht
Der Wechsel lohnt sich, wenn sich deine WordPress-Seite nicht mehr sicher oder mit vertretbarem Aufwand pflegen lässt. Zum Beispiel, wenn Plugins sich gegenseitig stören oder Updates liegen bleiben, weil niemand die Folgen kennt. Läuft die Seite schnell, ist aktuell und ändert sich selten, kann sie bleiben. Das sagen wir dir nach der Bestandsaufnahme.
Ein guter Zeitpunkt ist der Relaunch, der sowieso ansteht. Wer Struktur, Texte und Gestaltung ohnehin neu aufsetzt, zahlt den Umbau nur einmal. Wie wir einen Relaunch angehen, steht unter Website-Relaunch.
In diesen Fällen bleibt WordPress oft die bessere Wahl:
- Große Redaktion: viele Autorinnen und Autoren, Rollen und Freigaben, die eingespielt sind.
- Shop oder Geschäftslogik in Plugins: WooCommerce, Buchungen oder Mitgliederbereiche, deren Nachbau mehr kostet als die Pflege.
- Eigene Layouts: Du baust regelmäßig selbst neue Seitenlayouts im Page-Builder.
- Gesunde Seite: wenige Plugins, aktuelles PHP, gute Ladezeit und eine Pflege, die funktioniert.
Wie sich beide Systeme bei Kosten, Ladezeit und Pflege unterscheiden, steht im Vergleich von WordPress und Next.js.
Was nach dem Wechsel wegfällt
Nach dem Wechsel gibt es kein WordPress mehr, das gepflegt werden muss. Damit fallen drei Aufgaben weg, die bei WordPress laufend anfallen:
- Plugin-Updates: Jedes Plugin kommt von einem eigenen Hersteller, mit eigenen Updates. Jedes Plugin ist ein Update mehr und eine mögliche Lücke mehr. 2025 wurden im WordPress-Umfeld 11.334 neue Sicherheitslücken gemeldet, 42 % mehr als 2024. 91 % steckten in Plugins, 9 % in Themes, nur 6 im WordPress-Kern. 46 % hatten bei der Veröffentlichung noch keinen Patch.
- PHP-Versionen: WordPress läuft auf PHP, einer Programmiersprache auf dem Server. 37,1 % der WordPress-Installationen laufen auf PHP-Versionen, die keine Sicherheitsupdates mehr bekommen (älter als 8.2). Am 31. Dezember 2026 endet auch der Support für PHP 8.2.
- Der WordPress-Anmeldebereich: Er liegt auf jeder WordPress-Seite an derselben Adresse, unter /wp-admin. Ohne WordPress gibt es ihn nicht mehr. Hat die neue Seite ein Redaktionssystem, hat sie eine eigene Anmeldung, und die gehört zur Betreuung.
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Die Zahlen zu Sicherheitslücken stammen von Patchstack, einem Anbieter von Sicherheitslösungen für WordPress. Sie beschreiben das ganze Umfeld, nicht deine Seite. Die PHP-Zahl gilt weltweit für alle Installationen, die bei WordPress.org nach Updates fragen, Testinstallationen eingeschlossen. Die am stärksten angegriffenen Lücken wurden laut Patchstack im gewichteten Median 5 Stunden nach ihrer Veröffentlichung zum ersten Mal ausgenutzt.
Was nicht wegfällt: Auch Next.js braucht Updates und hat Sicherheitslücken. Der Unterschied ist, dass die Patches aus einer Quelle mit festen Support-Zeiträumen kommen statt von vielen Plugin-Herstellern. Einspielen müssen wir sie trotzdem, und zwar schnell. Das steht im Vertrag zur Website-Wartung.
So läuft der Wechsel von WordPress zu Next.js ab
Jeder Wechsel durchläuft dieselben sechs Schritte. Wie lange sie dauern, hängt an der Zahl der Seiten und daran, ob Inhalte neu entstehen. Den Zeitplan nennen wir im Angebot.
Bestandsaufnahme
Wir nehmen alle Seiten mit ihren Adressen auf, dazu Texte, Bilder, Dokumente, Formulare und Plugins. Hast du Zugriff auf die Google Search Console, sehen wir dort, welche Seiten über welche Suchen gefunden werden.
Entscheidung
Du bekommst eine Empfehlung: wechseln, überarbeiten lassen oder so lassen. Bei einem Wechsel steht im Angebot, was mitkommt, was wegfällt und was neu entsteht.
Weiterleitungsplan
Jede alte Adresse bekommt ein Ziel auf der neuen Seite. Der Plan steht, bevor gebaut wird.
Bau
Wir bauen die neue Seite auf Next.js und übernehmen die Inhalte. Du siehst Zwischenstände in einer Vorschau, bevor etwas live geht.
Prüfung vor dem Start
Wir prüfen Ladezeit, Darstellung auf dem Smartphone, Formulare, Metadaten, strukturierte Daten und jede Weiterleitung. Erst dann schalten wir um.
Start und Kontrolle
Nach dem Umschalten beobachten wir in der Search Console, ob Google die neuen Seiten aufnimmt und ob Fehlerseiten auftauchen. Was auffällt, beheben wir.
Was aus deinen Plugins wird
Plugins ziehen nicht mit. Ihre Aufgaben schon: Was ein Plugin heute erledigt, steckt nach dem Wechsel im Code der Seite oder fällt weg, weil es nicht mehr gebraucht wird. Ein Beispiel: Das Plugin für dein Anfrageformular bekommt seit zwei Jahren keine Updates mehr. Nach dem Wechsel ist das Formular Teil der Seite und wird mit ihr aktualisiert.
| Plugin für | Nach dem Wechsel | Was das für dich heißt |
|---|---|---|
| Kontaktformular | Formular im Code, verarbeitet auf dem Server | Kein Formular-Plugin mehr, das veraltet |
| Cookie-Banner | Einwilligungsabfrage im Code der Seite | Nur Dienste, die du wirklich nutzt, stehen darin |
| SEO | Titel, Beschreibung und strukturierte Daten im Code | Werte pflegst du im Redaktionssystem oder wir im Code |
| Bildergalerie | Bildkomponente, die Größen und Formate selbst wählt | Bilder hochladen, den Rest erledigt die Seite |
| Caching und Ladezeit | Entfällt bei Seiten, die vorab erzeugt werden | Kein Plugin, das zwischengespeicherte Seiten verwaltet |
| Page-Builder | Feste Bausteine, die wir vorher mit dir festlegen | Kein freies Layouten mehr, dafür ein einheitliches Bild |
Bei Funktionen, die tief in Plugins stecken, rechnen wir einzeln: Shop, Terminbuchung oder Mitgliederbereich. Manchmal übernimmt ein spezialisierter Dienst die Aufgabe, manchmal ist der Nachbau zu teuer. Dann sagen wir dir das, und WordPress bleibt.
Texte selbst ändern: das Redaktionssystem
Ein Redaktionssystem ist die Oberfläche, in der du Inhalte pflegst, ohne Code anzufassen. Texte, Bilder, neue Beiträge und vorbereitete Bausteine pflegst du darin weiter selbst, mit Vorschau. Was wegfällt, ist das freie Zusammenbauen von Layouts wie im Page-Builder. Was du selbst änderst und was wir übernehmen, legen wir vor dem Bau fest.
Nicht jede Seite braucht ein Redaktionssystem. Ändern sich deine Inhalte zweimal im Jahr, ist eine kurze Nachricht an uns oft einfacher als ein weiterer Zugang. Brauchst du eins, wählen wir es nach deiner Redaktion aus. Ein WordPress-Backend gehört nicht dazu, denn das wäre wieder WordPress, das gepflegt werden muss.
Deine Adressen ziehen mit: der Weiterleitungsplan
Beim Wechsel verlierst du Rankings vor allem, wenn alte Adressen ohne Ziel verschwinden. Deshalb gehört zum Wechsel ein Weiterleitungsplan: Jede bisherige Adresse zeigt dauerhaft auf die passende neue Seite. Technisch sind das 301-Weiterleitungen. Sie sagen Google und deinen Besuchern: Diese Seite ist umgezogen, hier geht es weiter.
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Google schreibt, dass solche dauerhaften Weiterleitungen die Signale der alten Adresse weitergeben, und empfiehlt, sie mindestens ein Jahr zu halten. Schwankungen in den ersten Wochen sind normal. Bei mittelgroßen Websites kann es laut Google einige Wochen oder länger dauern, bis die neuen Adressen in der Suche stehen. Eine bestimmte Platzierung kann niemand zusichern, auch wir nicht.
Google rät außerdem, immer nur eine Sache auf einmal zu ändern. Ziehst du zusätzlich auf eine neue Domain um, planen wir das als eigenen Schritt.
Wovon die Kosten abhängen
Was der Wechsel kostet, hängt an vier Dingen: wie viele Seiten umziehen, ob Texte und Bilder bleiben, welche Funktionen nachgebaut werden und ob du ein Redaktionssystem brauchst. Das Angebot nennt einen Festpreis, bevor wir anfangen.
Bei den laufenden Kosten gewinnt keiner automatisch. Plugin-Lizenzen und der WordPress-Wartungsvertrag fallen weg, dafür brauchen die Updates von Next.js Arbeitszeit. Die Preise für WordPress-Wartung bei deutschen Anbietern haben wir mit Quellen zusammengestellt. Wie das bei dir aussieht, rechnen wir mit deinen Zahlen durch. Welche Posten bei einer Website grundsätzlich anfallen, steht im Ratgeber Was kostet eine Website?.
Ein Beispiel aus dem Saarland
ML Hausmeisterservice aus Saarbrücken-Klarenthal hatte eine Website aus dem Baukasten seines Hosters. Dieser Baukasten baut auf WordPress auf. Das zeigt eine Aufnahme im Internet Archive vom 18. November 2024: Im Quelltext stehen der Generator „MyWebsite NOW“ und Dateien von WordPress 6.2.6.
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Heute läuft die Website auf Next.js. Jede Leistung hat eine eigene Seite, dazu kommen Seiten für sechs Orte im Einsatzgebiet und drei Ratgeber. Die Sitemap nennt 24 Adressen (Stand: 8. Oktober 2026). Plugins gibt es keine mehr, Updates und Sicherheitshinweise laufen über unsere Betreuung.
Was der Wechsel an Kosten oder Ladezeit verändert hat, haben wir vorher nicht gemessen. Deshalb nennen wir dazu keine Zahlen. Wie die Seite heute aufgebaut ist und betreut wird, steht in der Projektgeschichte von ML Hausmeisterservice.
Warum wir keine WordPress-Wartung anbieten
WordPress-Wartung bieten wir nicht an. Wir übernehmen den Wechsel und betreuen danach die neue Seite. An WordPress-Wartung verdienen wir also nicht, und damit auch nicht daran, dass du bei WordPress bleibst. Am Wechsel verdienen wir, das sagen wir offen. Genauso offen sagen wir dir, wenn deine Seite bleiben kann.
Suchst du nur jemanden für die Wartung deiner WordPress-Seite, bist du bei einem Anbieter, der sich darauf spezialisiert hat, besser aufgehoben. Achte beim Vergleich darauf, was im Paket steckt: Updates für Kern, Theme und Plugins, tägliche Sicherungen, Überwachung und Zeit für Reparaturen.
So fängst du an
Schick uns die Adresse deiner WordPress-Seite. Wir sehen sie uns an und sagen dir, ob sich ein Wechsel lohnt oder ob sie bleiben kann. Das geht über das Anfrageformular, per E-Mail an kontakt@saarsolutions.de oder per WhatsApp. Telefonisch erreichst du uns unter 0173 8540916.
Willst du vorher selbst einen Blick werfen? Der kostenlose SEO-Check geht 19 Prüfpunkte deiner Startseite durch, etwa Titel, Sitemap und strukturierte Daten. Eine Bestandsaufnahme ersetzt er nicht. Wir sitzen in Saarbrücken, arbeiten für Betriebe im Saarland und bundesweit und betreuen die neue Seite nach dem Start weiter.
Referenzen
Aus einem echten Auftrag.

ML Hausmeisterservice
- Platz 1 bei Google
- Platz 1 in KI-Suchen
Gesucht: „Hausmeister Riegelsberg“ bei Google · Stand: Oktober 2026
Neue Website mit SEO und GEO, dazu der komplette Aufbau der lokalen Sichtbarkeit und die laufende Betreuung.
Fragen
Häufige Fragen
Verliere ich beim Wechsel von WordPress meine Google-Plätze?
Das Risiko entsteht vor allem, wenn alte Adressen ohne Ziel verschwinden oder gut besuchte Inhalte wegfallen. Deshalb bekommt jede alte Adresse eine dauerhafte Weiterleitung, und wir prüfen nach dem Start in der Search Console. Schwankungen in den ersten Wochen sind normal. Eine bestimmte Platzierung kann niemand zusichern.
Kann ich nach dem Wechsel Texte selbst ändern?
Ja, wenn deine Seite ein Redaktionssystem bekommt. Darin pflegst du Texte, Bilder, Beiträge und vorbereitete Bausteine mit Vorschau. Neue Layouts frei zusammenbauen wie im Page-Builder geht dort nicht. Was du selbst änderst und was wir übernehmen, legen wir vor dem Bau fest.
Was passiert mit meinen WordPress-Plugins?
Die Plugins selbst ziehen nicht mit, ihre Aufgaben schon. Formular, Einwilligung, SEO-Angaben und Bilder stecken danach im Code der Seite, Caching-Plugins fallen bei vorab erzeugten Seiten weg. Shop, Buchung oder Mitgliederbereich rechnen wir einzeln. Ist der Nachbau zu teuer, sagen wir dir das.
Wie lange dauert ein Wechsel von WordPress?
Das hängt von der Zahl der Seiten und davon ab, ob Texte und Bilder bleiben oder neu entstehen. Liegen Inhalte und Zugänge bereit und gibt jemand im Betrieb zügig frei, geht es schneller. Den Zeitplan nennen wir im Angebot, bevor wir anfangen.
Betreut ihr meine WordPress-Seite weiter?
Nein. Wir betreuen die neue Seite nach dem Wechsel. Kann deine WordPress-Seite bleiben, sagen wir dir das, und sie bleibt bei dem, der sie heute pflegt.
Ist Next.js schneller als WordPress?
Nicht automatisch. Laut HTTP Archive bestehen in Deutschland 46,3 % der Next.js-Seiten den Core-Web-Vitals-Test auf dem Smartphone, bei WordPress 63,2 % (August 2026). Das zeigt einen Zusammenhang, keine Ursache: Next.js wird oft für schwere Web-Anwendungen genutzt. Schnell macht die Bauweise, etwa vorab erzeugte Seiten und wenig JavaScript im Browser. Deshalb messen wir vorher und nachher.
Hat Next.js nicht selbst Sicherheitslücken?
Ja. Im Dezember 2025 wurde etwa CVE-2025-55182 bekannt, eine Lücke in den React Server Components, auf denen Next.js aufbaut, mit der Höchstwertung 10,0 auf der CVSS-Skala (NVD). Der Unterschied zu WordPress: Die Patches kommen aus einer Quelle mit festen Support-Zeiträumen statt von vielen Plugin-Herstellern. Einspielen müssen wir sie trotzdem schnell, und das steht im Wartungsvertrag.
Der nächste Schritt
Was hast du vor?
Erzähl uns von deiner Idee. Gemeinsam finden wir heraus, wie wir dich weiterbringen können.