Eine Unternehmenswebsite wird oft als Design gekauft: Startseite, ein paar Innenflächen, ein Kontaktfeld. Was dabei fehlt, zeigt sich erst, wenn die erste Änderung ansteht. Dann stellt sich heraus, dass Farben und Abstände nirgendwo festliegen, dass zwei Seiten dieselbe Frage mit anderen Worten beantworten und dass die alte Adresse nach dem Relaunch ins Leere zeigt.
Die Struktur kommt vor dem Layout
Deshalb beginnt die Arbeit hier bei der Struktur. Welche Seiten braucht das Vorhaben wirklich, welche Aufgabe hat jede einzelne, wie erschließt die Navigation sie, und welcher Weg führt von der Startseite zu einer Anfrage. Diese Hierarchie ist zugleich das, was Suchsysteme später lesen. Wer sie erst nach dem Layout festlegt, legt sie zweimal fest.
Ein System, keine Sammlung von Einzelseiten
Technisch heißt das: Farben, Abstände und Bausteine liegen an einer Stelle fest, und Metadaten und strukturierte Daten werden vor der Veröffentlichung geprüft. Das gilt für eine WordPress-Website genauso wie für eine Next.js-Anwendung. Ein Neubau entsteht bei uns je nach Vorhaben auf dem einen oder dem anderen Weg. Das kostet am Anfang etwas mehr Planung. Es verhindert, dass die nächste Seite eigene Regeln mitbringt.
Was aus dem Betrieb kommen muss
Aus dem Haus, das die Seite trägt, kommen trotzdem Inhalte: Texte oder deren fachliche Grundlage, Bildmaterial mit geklärten Rechten, Zugänge zu Domain und Hosting, eine Person, die Entscheidungen freigibt. Wo das fehlt, wird die Lücke benannt. Fülltext an dieser Stelle wäre die teuerste Art, Zeit zu sparen.



